Stabi Orange RX3S – Flash

Orange RX3S Stabi mit neuer Software und zweitem Anschluß für Querrudereingang

Was kann die neue Software im Wesentlichen:
sie unterstützt zwei vollfertige Querruderkanäle, so dass Querruderdifferenzierung und Spoiler ohne weiteres möglich sind. Die originale Software verarbeitet nur einen Querruderkanal.
es gibt neben dem Normalmode einen Holdmode, so dass das Flugzeug notfalls bis zum Strömungsabriss in seiner Position verharrt. Man kann beispielsweise den Flieger ins Torquen stellen und den Sender beiseite legen... das Flugzeug verharrt in dieser Position je nachdem wie stark man steuert, wird das Stabi ausgeblendet, so dass das Stabi nicht mehr den Kommandos des Piloten entgegensteuert.

Eigenschaften:
IC: Atmega168PA
Gyro: 3-Axis MEMS
Input Voltage: 4.8-6.0V
Signal from Receiver: 1520us
Signal to Servo: 1520us
Size: 44x26x14mm
Weight: 10g

Features:
• Capable of stabilizing flight on just about any fixed wing aircraft (including V-tail/Delta models)
• Remote ON/OFF feature that can be controlled via your transmitter's AUX channel
• Supports 3D flight without undermining stability
• Independent gyro gain adjustment for aileron, elevator and rudder
• Easy-to-access gyro reversing switches on front of unit
• Compact and light weight design

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fertig!

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Belegung

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Anschluss

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Einbau

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Detail

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LED Status

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DIP Schalter

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ORANGE RX3S BASICS
Key Features
● 3axis gyrobased stabilization.
● WING mode mixing (single aileron and flaperons).
● DELTA mode mixing.
● VTAIL mode mixing.
● CPPM mode.
● throttle and flap channels pass through in CPPM.
● gyrobased attitude hold.
● configurable mixer limits to prevent servo binding.
● stickbased configuration for options.
● EEPROM storage for configurations (can be reset through jumpers on bootup)
● LED flashes for status and errors.
● RX calibration during startup to determine neutral stick positions.
● IMU calibration during startup to remove sensor offsets.
● AUX channel controls master gain linearly from 0% to 100%
● AUX channel also controls RATE and HOLD modes
● VRs on RX3S control axis gain and direction.
● DIP switches on RX3S control the mix mode.
● HOLD mode for attitude hold
● stickcontrolled rotation rate in HOLD mode, optional in RATE mode
● inflight RX calibration to reset RX neutral values
● PID parameters adjustable through program box
● stick position controls gain, which prevents overcorrection or "fighting" commanded stick
movement during
manoeuvres.
● allows side mounting on flat fuselage foamies (by rolling 90° left or 90° right and then mounting
to the
fuselage side)
● optional AVRootloader to allow firmware update without usbasp ISP.
● use prebuilt firmware or build your own from the source code.
● support the AQUASTAR or DLUX programming box
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Die Dip­Schalter sollte wie in der Anleitung beschrieben im Dualaileron­Betrieb stehen, also eine dieser festgelegten Reihenfolge haben. Sobald das einmal eingestellt ist, müsst ihr hier nichts mehr verändern.
Mit den drei Potis stellt ihr für alle drei Achsen jeweils die Wirkrichtung und Wirkstärke ein. Steht ein Poti genau auf 12 Uhr, wird quasi nichts geregelt. Von dieser Position könnt ihr dann nach rechts bis 5 Uhr oder nach links bis 7 Uhr drehen, je nachdem verändert sich dann die Wirkrichtung. Wirkrichtung bedeutet, dass das Stabi ja immer "gegensteuern soll". Tut es das nicht, sondern "steuert mit", dann wird das Modell abstürzen.
Beispiel: Steht der Poti auf 8 Uhr und das Servo steuert entgegen, dass passt es, steuert das Servo aber mit, dann den Poti auf 4 Uhr stellen.
"Mitsteuern und Entgegensteuern" wird so erklärt: Wenn ich das Modell nach LINKS drehe, dann muss das Seitenruder nach RECHTS ausschlagen, das bedeutet dass das Servo "gegensteuert". Schlägt das Seitenruder aber nach LINKS aus, dann steuert es mit und ich muss den Poti in die entgegengesetzte Richtung drehen. Dies betrifft: Höhe, Seite und Querruder (3 Potis)
Bei den von mir eingestellten Potis hat sich ein Wert von 4 bzw 8 Uhr als perfekt erwiesen. Schaut also, wenn ihr den Flieger zur einen Seite kippt, ob das Stabi brav ausgleicht.
Macht es dies falsch herum, dreht ihr das Poti einfach auf die andere Seite.

Mit dem Aux­Kanal bestimmt ihr die Empfindlichkeit. Legt also ein Schalter mit drei Positionen fest.
Für mich haben sich folgende Werte als gute Ausgangswerte ergeben: ­60 (Empfindlichkeit für den Normal­mode); 0 (Mittelstellung des Schalters, das Stabi ist dann aus und erfolgt kein Regelungsverhalten mehr); +50 (Empfindlichkeit im Hold­mode)
Die Potis bestimmen nicht die Empfindlichkeit, sondern die Wirkstärke. Die Empfindlichkeit wird einzig allein am Sender Sender per AUX­ Kanal eingestellt und dort solltest du dir sicher sein, dass deine Funke auch die entsprechenden Werte an das Stabi übermittelt.
Beide Werte, also Wirkstärke und Empfindlichkeit stehen in einem Abhängigkeitsverhältnis, das heißt zu jeder Wirkstärke gibt es eine Empfindlichkeit. Vergleichbar ist das irgendwo mit Schwerpunkt und EWD, da legst du auch das eine fest und stellst das andere entsprechend ein...
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Die Wirkstärke bestimmt wie stark das Stabi regelt, sprich wie groß der Ausschlag am Ruder bei einer gewissen Lageänderung ist.
Aber damit das Stabi überhaupt die Lageänderung wahrnimmt, muss auch die Empfindlichkeit entsprechend eingestellt werden. Du kannst also die Potis voll aufdrehen, wenn aber am Aux­Kanal ein zu kleiner Wert nahe 0 ankommt, bekommt das Stabi schlichtweg nicht mit, dass
sich die Lage ändert und deswegen steuert es auch nicht gegen.
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Beim Einfliegen schaut ihr nun, ob sich der Flieger (meist im Schnellflug) aufschaukelt, also leicht hin und her zappelt. Sollte das der Fall sein, dreht ihr die jeweilige Empfindlichkeit etwas runter. Ist das Regelungsverhalten zu grob, erhöht ihr die Empfindlichkeit, bis der Flieger sich gerade nicht aufschwingt...
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Zum generellen Betrieb:
Nach dem Akku anstecken den Flieger ruhig halten bis das Stabi fertig initialisiert hat und das mit einem Ruder­Wackeln bestätigt. Ist das nicht passiert, geht nicht fliegen! Wenn das sehr lange dauert, versucht einfach den Flieger noch ruhiger zu halten. gerade bei Wind ist das mitunter nicht ganz leicht. Seid also geduldig, irgendwann ist das Stabi fertig und quittiert das mit einem
Ruderwackeln, dann könnt ihr ruhig fliegen gehen...
Trimmen dürft ihr generell, wenn das Stabi aus ist und wenn es sich im Normal­Mode befindet. Beides ist überhaupt kein Problem. Nach dem Trimmen solltet ihr aber nicht mehr in den Hold­Mode wechseln, bis ihr den Akku nicht abgesteckt, neu angesteckt und neu initialisiert habt! Erst dann werden die Trimmwerte für den Hold­Mode übernommen und ihr könnt wieder damit fliegen.

Software: Open Source von https://github.com/John-RB/FlightStab

Schalterprogrammierung bei einer Futaba T8G - bei der die Mittelstellung (Position 2) das AUS für den Stabi bedeutet. Position 1 (nach oben gedrückt) für das Stabi selber und Position 3 (nach unten gedrückt) der HOLD Modus eingeschalten ist.

Die Bildreihenfolge in der ersten Zeile von links nach rechts 1. Schritt, 2. Schritt, 3. Schritt,
danach die zweite Zeile wieder von links nach rechts 4. Schritt, 5. Schritt, 6. Schritt
und das letzte Bild der 7. Schritt

Bildschirmfoto 2015-09-12 um 16.35.49

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